SG Todesfelde/Leezen – HSG Holstein 22:22 (12:13)

„Ein glücklich gewonnener Punkt“, resümierte HolKro-Coach Andre Böhrensen den körperlich intensiven Handball-Krimi mit Happy End. Ehe moralisch nie resignierende Krabben ihr kulinarisches Bus-Büffet genießen durften, boten sie spielerisch rustikale Hausmannskost. Aufopferungsvolle Kielerinnen kämpften stattdessen um jeden Ball, boten hart gesottenen Todesfelderinnen hundertprozentig beherzt Paroli. Als kompromisslose Defensivkünstlerinnen räumten Katharina Mitzkus, Farina Mohn, Stefanie Pekeler oder Carina Hagenah fast perfekt ab. Zwischen Holsteins Pfosten parierte Yvonne Matalewski zudem prächtig. Im Angriff avancierte Annika Heinrichsen (zehn Tore) halbwegs zur Alleinunterhalterin neben Rieka Thal (9), die nach dem 20:22-Rückstand (57.) per Doppelschlag das letztlich leistungsgerechte Remis rettete. ro