HSG Holstein/Kronshagen – FC St. Pauli (Sbd., 17 Uhr, Halle Suchsdorfer Weg)

Keine Frage, Oberliga-Neuling HSG Holstein Kiel/Kronshagen ist nach nunmehr neun Partien in Serie ohne Niederlage zweifelsfrei das Frauen-Überraschungsteam der Stunde. Am 13. Spieltag wollen viertplatzierte Krabben mit dem anvisierten Sieg gegen den Tabellendritten FC St. Pauli nicht nur ihren stolzen Heimnimbus im Verfolgerduell wahren, sondern auch ein weiteres i-Tüpfelchen auf die ziemlich perfekte Hinrunde setzen. „Kaum zu glauben, aber wahr: Wir wirken noch konstanter als zu SH-Liga-Zeiten“, wundert sich selbst HolKro-Erfolgstrainer Andre Böhrensen etwas über die vorweihnachtlich fast wunschlos glückliche Entwicklung. Neben seinen routinierten Stammkräften Carina Hagenah, Annika Heinrichsen, Rieka Thal, Stephanie Pekeler, Farina Mohn, Lena Zelle, Celine Lange und Johanna Matthießen reiften Talente wie Lena Paepke, Thabea Kautz oder Katharina Mitzkus zu hundertprozentig adäquaten Leistungsträgerinnen, wodurch er nahtlos wechseln kann. Und das kongeniale Kieler-Duo Mareike Grenke/Yvonne Matalewski entscheidet mannschaftsdienlich, wer das Tor hütet. Holsteins Flügelflitzerin Hannah Averbeck fehlt beruflich bedingt. Dafür kehrt Birte Etzien (pausierte zuletzt) in den ansonsten kompletten Krabben-Kader zurück. rok