Schülp/West./RD – HSG Holstein/Kro. II 26:24

Bis zum 24:24-Zwischenstand (54.) durfte Holstein ein Happy End erhoffen. Das offensiv orientierte Kieler 3-2-1-Abwehrsystem ließ kaum Gegentreffer zu. Was sonst noch auf das Tor kam, entschärfte Keeperin Lisa Rabe reaktionsschnell. Im Angriff sperrte Birte Brügmann viel Platz für ihre Nebenleute am Kreis frei. Letztlich ließen sich die Krabben durch strittige Schiedsrichter-Entscheidungen aus dem taktischen Konzept bringen. Trotz kurzer Deckung konnte keiner das Westerrönfelder Energiebündel Jördis Jöhnk (13 Tore) kontrollieren. „Ein Remis wäre leistungsgerechter gewesen“, meinte HolKro-Coach Lasse Möller.

HSG Holstein/Kro. II – HFF Munkbrarup 31:24

Nach zwei Pleiten in Serie erstickten selbstkritische Krabben ihre Minikrise im Keim, ließen intern warnenden Worten erfolgreiche Taten folgen. Holsteins Handball-Göttin Marscha Ried brachte letztlich resignierende Gäste dank prächtiger Paraden im HolKro-Tor zur Verzweiflung. Kiels Rückraumstrategin Rieke Meyer konnte schalten und walten, wie sie wollte, blieb stets torgefährlich oder setzte sämtliche Mannschaftskameradinnen mit präzisen Pässen perfekt in Szene. „Weshalb wir von allen Positionen trafen“, analysierte HolKro-Coach Lasse Möller, während sich die Munkbraruperinnen schlussendlich völlig entkräftet ihrem sportlichen Schicksal ergeben mussten.